Kleiner Einblick in die drei Elemente des

Karate-Do

"Im Karate-Do sind KIHON, KATA und KUMITE die Beine eines dreibeinigen Hockers:  vernachlässigt man eins, verliert das Karate, wie der Hocker seine Stabilität!"

Kihon
(Grundschule)

Der Anfänger in einem Karate-Dojo beginnt zunächst mit der Grundschule. Sie umfasst zahlreiche Abwehren, Faust- und Fußstöße, wobei besonderer Wert auf einen korrekten Stand,auf Gleichgewicht und Atmung gelegt wird. Das Erlernen und die Verbesserung der Techniken hat erste Priorität, um sie z.B. in Kata oder Kumite anzuwenden.

 

Kumite
(Partnerübung)

Hier geht es darum, die beim Kihon-Training erworbenen Fähigkeiten mit dem Partner zu üben. Der Karateka soll lernen, im richtigen Moment die richtige Technik auszuführen. Dazu gehört neben der Wahl der korrekten Distanz ein hohes Maß an Konzentration, damit die Technik kontrolliert ausgeführt werden kann und der Parter nicht verletzt wird. Es gibt verschiedene Kumite-Formen. Angefangen beim Partnertraining mit Absprache, z.B. Gohon- Kumite und Kihon-Ippon-Kumite; über den halbfreien Kampf, das Jiyu-Ippon-Kumite; bis zum Jiyu-Kumite, dem Freikampf.

 

Kata

Die Kata ist aus einer Anzahl von Abwehrtechniken und Gegenangriffen zusammengesetzt, die sich gegen mehrere Angreifer richten, in genau festgelegter Reihenfolge. In ihr sind allerlei Arm -und Beintechniken bis hin zu Wendungen, Sprüngen, etc. enthalten. Kata kann man auch in Gedanken üben. Durch die Vielfalt der Techniken wird jede denkbare Situation abgedeckt. Diese Übungen sind im Hinblick auf den freien Kampf sehr wertvoll.  Früher war die Kata die Höchstform des Karate. Noch heute bestehen richtige Karatemeisterschaften aus zwei Teilen: Dem Kata-Turnier und dem Kampfturnier.